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Werden Einbahnstraßen für Radfahrer geöffnet, verkürzen sich die Wege mit dem Rad oft deutlich. Mehr noch: Im Vergleich zum Auto gewinnt das Rad einen Zeitvorteil. Das ist gerade auf kurzen, innerstädtischen Wegen ein starkes Argument, aufs Fahrrad umzusteigen.

In zahlreichen sächsischen Innenstädten aufgrund der beengten Verhältnisse eine Vielzahl von Einbahnstraßen. Kamenz war eine der Städte, die beim Fahrradklima-Test des ADFC im Jahr 2014 in dieser Kategorie besonders kritisch bewertet wurden. Keine einzige der vielen Einbahnstraßen im Stadtkern war für Radfahrer freigegeben.

Nachdem der ADFC die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests in Kamenz vorgestellt hatte, sahen Stadträte und Oberbürgermeister Handlungsbedarf und entschlossen sich, den ADFC beratend hinzuzuziehen. Im Sommer 2016 wurde gemeinsam beraten, welche Einbahnstraßen geöffnet werden können, mit einem erfreulichen Ergebnis. 

Seit August 2017 sind nun acht Einbahnstraßen im Stadtgebiet für Radfahrer in Gegenrichtung befahrbar. Ein guter Schritt zur fahrradfreundlichen Kommune.

Sächsische Zeitung: Sperrscheibe - nicht mehr für alle