Firmen sparen Millionen durch Radfahrende Arbeitnehmer
Freitag, den 16. Oktober 2009 um 01:40 Uhr
Studie aus den Niederlanden belegt: Arbeitgeber sparen 27 Millionen Euro pro Jahr durch mit dem Rad zur Arbeit pendelnde Mitarbeiter
Arbeitnehmer die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren sind seltener Krank geschrieben. Sie versäumen durchschnittlich einen Arbeitstag weniger pro Jahr als nicht Radfahrende Kollegen.
Das geht aus einer TNO-Untersuchung hervor, deren Ergebnisse während der FietsVak 2009 in Rosmalen vorgestellt wurden.
Im Auftrag des Verkehrs- sowie des Gesundheitsministeriums hat das
Forschungsinstitut TNO den Zusammenhang zwischen der Fahrt zur Arbeit,
der erbrachten Arbeitsleistung und der Abwesenheit wegen Krankheit
untersucht. Weiterhin wurden die Beweggründe erfragt, warum Angestellte
das Fahrrad nutzten oder nicht. Die Arbeitgeber wurden gefragt, wie die
Angestellten für die Wahl des Fahrrads als Berufsverkehrsmittel
gewonnen werden könnten.
Die Untersuchung ergab, dass Angestellte, die regelmäßig von der
Wohnung zur Arbeit mit dem Fahrrad pendeln, im Durchschnitt einen Tag
pro Jahr weniger krank geschrieben werden als nichtradelnde Kollegen.
Der mögliche Vorteil für die Arbeitgeber, wenn die Angestellten
regelmäßig das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzten, ist
beträchtlich. Denn würde die Zahl der Angestellten, die zur Arbeit
regelmäßig mit dem Rad fahren, nur um 1 % zunehmen, hätten die
Arbeitgeber rund 27 Mio €/Jahr mehr zur Verfügung. Beinahe ein Drittel
der Arbeitnehmer pendelt mit dem Fahrrad zur Arbeit, wobei die
Gesundheit der wichtigste Grund ist das Fahrrad zu nehmen. Für
Nicht-Radfahrer sind die wichtigsten Hinderungsgründe: Weg zu weit, das
Wetter, verschwitzt ankommen und die Reisezeit.
Quelle: Ministerie van Verkeer en Waterstaat am 26.01.09
