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2020 DiskussionPaperFGSVNeben dem Gesetzgeber und kommunalen Parlamenten gibt es in Deutschland einen Akteur, der erheblichen Einfluss darauf hat, wie unsere Städte aussehen: Die FGSV. Die Breite von Straßen und Radwegen, die Grünzeiten an Kreuzungen oder auch die technischen Parameter und Vorschriften bei Kurven, diese Regelungen durchlaufen zwar die zuständigen Ministerien, doch verfassen sie die Arbeitsgremien eines als gemeinnützig eingetragenen Vereins, der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Ob ihr Einfluss und die von ihr verfassten Regelungen für den deutschen Straßenverkehr demokratisch legitim und zukunftsweisend sind, wird zunehmend in Frage gestellt. 

Auch in der Fachwelt wächst Wiederspruch gegen die Rolle und Struktur der FGSV. In einem IVP-Discussion Paper plädieren der Dresdner Verkehrswissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Udo Becker und der Mobilitätsforscher Prof. Dr. Oliver Schwedes der TU Berlin für ein repräsentatives Verfahren bei der Festlegung von Richtlinien im Straßenverkehr und unterstützen eine wachsende Reformdebatte, die auch der ADFC für dringend notwendig hält. Die Kritik betrifft neben dem Einfluss der FGSV auch die rein technische Perspektive der Beteiligten, die soziale und ökologische Faktoren immer wieder in den Hintergrund treten lässt.

CargoM VowagDas Rad als Alternative zum Auto wird immer beliebter. Während die Verkaufszahlen von regulären Fahrrädern leicht sinken, steigt die Nachfrage nach E-Bikes. Auch eine neue Entwicklung: Immer öfter ist das Rad nicht nur für Alltagsstrecken im Einsatz, sondern auch für professionelle Zwecke wie Transporte und Dienstleistungen. Ein besonderer Wachstumsmarkt: Transportlösungen auf Fahrradbasis.

Etablierte und neue Firmen arbeiten daran, das technisch Mögliche voll auszunutzen, um mit dem Rad und dessen wachsenden Einsatzfeldern eine zukunftsweisende Alternative zum Auto zu schaffen. Auch in Sachsen tüfteln viele Firmen an Lösungen für neue Mobilität auf zwei Rädern. Eine davon ist Vowag, ein Hersteller aus Plauen im Vogtland.

6270210521 e511dea039 cViel Aufregung gibt es dieser Tage über ungeräumte Radwege, unpassierbare Radrouten und mit Schnee vollgeschaufelte Fahrradständer. Doch was, wenn man gar nicht so weit kommt, weil bei frostigen Temperaturen Feutchtigkeit in das Fahrradschloss gezogen und es über Nacht eingefroren ist? Wir haben recherchiert, wie man sich in einer solchen Situation helfen kann und wie man im Winter um ein vereistes Fahrradschloss herum kommt.

Was tun bei einem vereisten Fahrradschloss?

Türschlossenteiser oder Enteisungsspray: Mit einer Einspritznadelkann man die Flüssigkeit gezielt in das vereiste Schloss spritzen. Den Türschlossenteiser gibt es in kleinen Plastikflaschen in Drogerien, an der Tankstelle und im Supermarkt. Tip: Am besten hast du für alle Fälle immer einen dabei.

Logo RadSNDie „Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs e. V.“ (Rad.SN) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Assistenz der Geschäftsführung sowie eine/n Referent/in Rad- und Fußverkehrsförderung (m/w/d).

Rad.SN ist ein Zusammenschluss von aktuell 19 sächsischen Städten und Gemeinden. Hauptziel der Arbeitsgemeinschaft ist es die Bedingungen für Rad- und Fußverkehr im Alltag in den Mitgliedskommunen deutlich zu verbessern. Zum Arbeitsfeld gehört die Beratung der Mitgliedskommunen, Ausarbeitung von Best-Practise-Lösungen, Öffentlichkeitsarbeit für Rad- und Fußverkehr sowie die Unterstützung der Kommunen bei konkreten Projekten.

Kontakt: Frank Kutzner, Geschäftsführer. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

2021 DeutschlandPerRadDeutschland per Rad Entdecken ist da! Der ADFC hat den beliebten Radurlaubsplaner am Dienstag auf der CMT vorgestellt. Die Broschüre richtet sich an alle, die einen Radurlaub planen, vielleicht sogar den ersten Radurlaub. Besonders im letzten Jahr haben im Zuge der Corona-Pandemie mehr Menschen Deutschland mit dem Rad entdeckt. Diesem Motto folgend stehen bei der neuen Ausgabe auch viele weniger bekannte Radrouten- und Regionen in ganz Deutschland im Fokus. Neben Reiserouten erhalten Interessierte auch touristische Anregungen und Informationen zur Routenführung.

Nützlich sind zudem praktische Tipps zur Reiseplanung. Insbesondere die Frage nach einer fahrradfreundlichen Unterkunft ist für viele Radreisende relevant. Hierbei hilft das Qualitätssiegel Bett+Bike des ADFC. Betriebe mit einem Bett+Bike Schild bieten sichere Abstellmöglichkeiten und beherbergen Gäste, die mit dem Rad kommen, auch für nur eine Nacht. Dabei gibt es für jeden Urlaub die passende Unterkunft, denn Bett+Bike Betriebe sind vielfältig: das Angebot reicht von Hotels zu Ferienwohnungen, bis zu fahrradfreundlichen Campingplätzen.

Lastenfahrrad Radkutsche MusketierLastenfahrräder sind vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Sowohl in Städten als auch über Land legen die Menschen heute noch viele kurze Strecken mit dem Auto zurück, die oft mit einem Transportrad kostengünstiger und sogar schneller zu schaffen sind. Vor allem für viele Familien bietet die Anschaffung eines Lastenrades Vorteile im Alltag. Mit ihnen wird der Transport von Gepäck oder Waren praktisch, kostengünstig und schnell. Auch für den Personentransport können Lastenräder geeignet sein.

Schon im Dezember 2018 hatte der Sächsische Landtag ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenrädern und Lasten-E-Bikes für den gewerblichen oder institutionellen Gebrauch beschlossen. Denn die Vorteile Effizienz, Schnelligkeit und Nachhaltigkeit kommen noch mehr als im privaten Umfeld auch bei Unternehmen und Institutionen zum Tragen. Im sächsischen Haushalt waren dafür 2019 0,5 Mio. Euro vorgesehen, 2020 sogar 1 Mio. Euro. Doch dürfte kein einziges Lastenrad damit gefördert worden sein. Der Grund: Die Mittel konnten schlicht nicht beantragt werden, denn Verkehrsminister Martin Dulig benötigte ganze zwei Jahre, um eine Förderrichtlinie zu erarbeiten.

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