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Fazit

Sachsen hat 15 Jahre sehr wenig getan, um den Radverkehr zu stärken. Die 2005 beschlossene Radverkehrskonzeption zeigt den Weg aus der Misere und gibt die Grundlage für eine Aufholjagt.

Tatsächlich bewegt sich etwas im Freistaat und alleine das ist eine Erfolg. Es werden neue Fördertöpfe aufgemacht, der Tourismus wächst an Bedeutung, es sind Arbeitsgremien in Vorbereitung, in denen die Städte und Gemeinden zusammen Erfahrungen austauschen sollen, die Verwaltung hat ein gutes Konzept, was sie tun soll und muss.

Das alles richtig und gut, aber den Abstand zu anderen Bundesländern aufzuholen ist das zu langsam. Wenn die Regierung weiterhin keine Mitarbeiter für den Radverkehr umschichten will, wenn sie nicht bereit ist, konkrete Ziele zu nennen, so zeigt sie, dass sie dem Rad fahren keine wesentlich höhere Priorität zugesteht als vor der Radverkehrskonzeption.

Traurig ist, dass die Regierung viele Aussagen der Radverkehrskonzeption nach bereits 3 Jahren für veraltet hält, ohne eine befriedigende fachliche Begründung dafür zu geben.

Noch trauriger ist, dass die Regierung nicht bereit ist, ihre Einflussmöglichkeiten voll zu nutzen, um das Fahrradfahren im Freistaat zu fördern (z.B. ÖPNV-Gesetz, sächsische Bauordnung). In vielen Antworten wird auf die Zuständigkeit anderer hingewiesen, obwohl in der eigenen Konzeption nachzulesen ist, dass der Freistaat sehr wohl Möglichkeiten hat.

Ein Beispiel, wie Handlungen der Regierungen dem Radverkehr schädigen ist die geplante Änderung der Bauordnung. Bauherren von mittelgroßen Mietshäusern brauchen sich nicht mehr um Fahrradabstellanlagen zu kümmern. Das wird dazu führen, dass statt sicheren Fahrradkellern nur noch besser vermarktbare Autogaragen entstehen, ein Rückschritt!

Auch wenn die Antworten zeigen, dass der Freistaat nicht stillsteht, so sind die Aussagen der Regierung eher unbefriedigend und teilweise sogar frustrierend für uns als Radfahrer.

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