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Mit dem Rad zwischen Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Immer mehr Menschen zieht es mit dem Rad an die Ostsee oder nach Dänemark und sogar bis hinauf zum Nordkap. Für Dresdner stellt sich dabei die Frage, wie man am komfortabelsten und dennoch direkt aus dem Elbtal Richtung Norden kommt. Zwischen Autobahn, Könisgbrücker Straße und Fischhausstraße ist es nicht gerade einfach, die ideale Route aus der Stadt heraus zu finden, ohne dabei unnötige Umwege zu fahren.

Mitglieder des ADFC Sachsen haben deshalb seit letztem Sommer eine Radroute zwischen Dresden und Berlin ausgearbeitet. Die Route beginnt an der Frauenkirche in Dresden und endet am Brandenburger Tor in Berlin. Längere Abschnitte über matschige oder holprige Wege sollten auf der Route bewusst vermieden werden. „Unser Ziel ist ein möglichst direkter und bequemer Radfernweg zwischen Berlin und Dresden.“ sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. Mit dem Rennrad ist die Strecke in zwei Tagen zu schaffen. Für langsamere Radfahrer führt sie bewusst über Orte mit ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, sodass auch kürzere Etappen kein Problem sind.

Fahrradclub fordert: Mehr Personal bei der Polizei und mehr sichere Fahrradständer

altIn Sachsen sind 2012 ein Drittel mehr Fahrräder gestohlen worden als im Jahr zuvor. Fast 20.000 Räder wechselten letztes Jahr unfreiwillig den Besitzer. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) fordert den Freistaat auf, mehr Personal für die Aufklärung von Fahrraddiebstählen bereitzustellen und rät Radfahrern, ausreichend in ein Fahrradschloss zu investieren. Auch die Kommunen sind gefordert etwas gegen dem um sich greifenden Fahrradklau tun. Die Zahl sicherer Fahrradständer liegt in Sachsen deutlich unter dem Bedarf.

In Sachsen boomt der Fahrraddiebstahl bundesweit am stärksten. Ging die Anzahl gestohlener Fahrräder bundesweit um 0,8% zurück, stieg sie in Sachsen um über 30% an. „Wir benötigen in Sachsen mehr Personal bei der Suche nach gestohlenen Rädern" sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. „Der Staatsregierung scheint das Thema relativ egal zu sein. Der Verfolgungsdruck auf Fahrraddiebe ist seit Jahren entschieden zu niedrig."

Brückensperrung über die Zschopau zeugt von wenig Problembewusstsein

Pressemeldung des ADFC Sachsen

Vom Fichtelberg, dem höchsten Berg Sachsens schlängelt sich talwärts, entlang der Zschopau der Zschopautalradweg. In Kriebethal bei Waldheim ist dieser touristische Radweg seit 2011 unterbrochen, weil dort ein Kleinbahnverein die Brücke über die Zschopau gesperrt hat. Für Gasthäuser, Unterkünfte und den Handel eine bedrohliche Situation. Für sie hat der Radweg existentielle Bedeutung. Und nicht nur Touristen, sondern auch viele Alltagsradfahrer haben die Brücke bislang rege genutzt.

Händler, Gastwirte und Pensionsbesitzer haben deshalb eine Bürgerinitiative gegründet, um etwas gegen diesen unhaltbaren Zustand zu tun. Nun schaltet sich auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) ein und fordert die Lokalpolitiker auf, endlich etwas zu tun für die Radfahrer, die seit zwei Jahren kilometerlange Umwege in Kauf nehmen müssen.

Ergebnisse des Fahrradklima-Tests vorgestellt

Gute Bedingungen für das Fahrradfahren sind immer mehr Sachsen wichtig. Bei dem im letzten Herbst durchgeführten zweiten deutschlandweiten Fahrradklima-Test haben in Sachsen doppelt so viele Städte teilgenommen wie 2005. Denn immer mehr sächsische Frauen und Männer, Junge und Alte nutzen das Rad im Alltag und in der Freizeit.

Am Freitag wurden die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests in Berlin gemeinsam von Jan Mücke, Staatssekretär im Verkehrsminsterium und dem ADFC vorgestellt. Die sächsischen Städte rangieren dabei allerdings nur im Mittelfeld. Beste Großstadt in Sachsen ist Leipzig, das bundesweit Platz 10 der Großstädte belegt. Bei den Städten unter 100.000 Einwohnern hat Eilenburg in Sachsen das beste Ergebnis erzielt. Zwickau hingegen hat nur knapp die Position des deutschlandweiten Schlusslichtes der hessischen Gemeinde Linsengericht überlassen können.

PRESSEMITTEILUNG

In fast allen Verkehrsverbünden und auch bei der Deutschen Bahn können zusammenklappbare Fahrräder, sogenannte Falträder, problem- und kostenlos mitgenommen werden. Da sie nicht mehr Platz beanspruchen als ein Koffer werden sie zum Handgepäck gezählt. Obwohl die Tendenz bei einigen Verkehrsverbünden inzwischen sogar dahin geht, auch normale Fahrräder kostenlos mitzunehmen (so der Verkehrsverbund Oberelbe für Zeitkarteninhaber), ist beim Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) auch für Falträder ein Fahrschein nötig.

Änderung der sächsischen Bauordnung verschärft Stellplatzmangel für Fahrräder

Ende September wurden Sächsischen Landtag Änderungen bei der Bauordnung beschlossen. Auf Antrag von FDP und CDU ist dabei unter dem Etikett "Bürokratieabbau" die Bauherrenpflicht zur Schaffung von Fahrradstellplätzen weitgehend entfallen. 

Demnach muss zukünftig beispielsweise für Wohngebäude mit bis zu 6 Wohnungen oder Sportanlagen für bis zu 1.000 Besucher kein einziger Fahrradstellplatz mehr geschaffen werden.

Der ADFC fordert, dass diese Änderung der Bauordnung nicht vollzogen wird. Der steigende Radverkehr in Sachsen braucht mehr und nicht weniger Stellplätze an Wohngebäuden und an Zielen des Radverkehrs.Fehlende Fahrradstellplätze führen dazu, dass Geh- und Fluchtwege von abgestellten Räder blockiert werden. Aus Furcht vor Diebstahl werden zudem bei fehlenden Bügeln eher ältere, oft nicht verkehrssichere Fahrräder genutzt. 

Ein Bürokratieabbau ist von der Abschaffung der Stellplatzpflicht zudem nicht zu erwarten. Die Stellplatzpflicht für Kfz bleibt unverändert.  

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