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Die Stiftung Warentest hat erneut Elektro-Fahrräder getestet. Die zehn getesteten Räder schnitten unter dem Strich befriedigend ab. Aber es zeigten sich in einigen Fällen auch Sicherheitsmängel bei der Rahmen- und der Fahrstabilität. Aus der Praxis sind dem ADFC zwar nur wenige Schadensfälle bekannt. Dennoch appelliert der ADFC an die Hersteller, auch die schlechten Test-Ergebnisse ernst zu nehmen.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Pedelecs sind eine wunderbare Erfindung, denn sie bringen mehr Menschen aufs Rad. Nicht nur im Urlaub und in der Freizeit, sondern auch im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkauf. Die Branche hat ihre Hausaufgaben weitgehend gemacht. Aber: Alle Elektroräder müssen zuverlässig und sicher sein – sonst ist der schöne Boom schnell wieder vorbei. Rahmenrisse, unkontrollierbares Flattern und Reichweiten deutlich unterhalb der Herstellerangaben dürfen nicht vorkommen.“

Die ganze Meldung: ADFC zum Pedelec-Test der Stiftung Warentest

Am Donnerstag, 17. Juli 2014 wird 19.30 Uhr im Sonnenhof Altkötzschenbroda 26 die Radebeuler Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gegründet. Eingeladen sind ausdrücklich alle Radfahrerinnen und Radfahrer aus Radebeul und Umgebung, die bessere und vor allem sichere Bedingungen für den Radverkehr durchsetzen wollen.

Wer zum Gründungstreffen verhindert ist und dennoch Interesse hat, mitzuarbeiten wird gebeten, eine E-Mail an den ADFC Sachsen zu schicken.

Was: Gründung ADFC Ortsgruppe Radebeul
Wann: Donnerstag 17. Juli 2014, 19.30 Uhr
Wo: Sonnenhof, Altkötzschenbroda 26

Lesen Sie die komplette Pressemeldung zur Gründung des ADFC Radebeul

Die Stadt Dresden plant, im nächsten Jahr einen asphaltierten Weg in der Dresdner Heide zu beseitigen.

Im Rahmen einer "Maßnahme" zum Ausgleich von Versiegelungen an anderer Stelle würde angeblich durch die Entfernung des Asphalts und die Umwandlung in einen Weg mit geschlämmter Decke die Wasserdurchlässigkeit verbessert.

Aber ist es für den Wasserhaushalt des Waldes nicht völlig egal, ob das Regenwasser in der Mitte des Weges oder zwei Meter daneben versickert oder direkt in den Boden fließt? Und bringt der Sandbelag überhaupt eine bessere Wasserdurchlässigkeit? Nein, sagt eine Studie aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch wenn sie mehr "nach Natur" aussehen, haben Wege mit sandgeschlämmter Decke eine hohe Versiegelungswirkung.

Vor allem aber wird der Weg für den alltäglichen Radverkehr unattraktiver.Bei Trockenheit stauben Sandgeschlämmte Decken und bei Regen sind sie matschig - keine guten Bedingungen für Radfahrer. Mehr Wege durch die Heide werden deshalb vom Fahrrad wieder aufs Auto verlagert. Kann das der Sinn einer "Umweltmaßnahme" sein?

Zur Petition des ADFC Dresden: Lasst uns unsern Gänsefuß!

autoland webVerkehrspolitisches Forum von ADFC und VCD am 8. Juli im Dresdner Hauptbahnhof

Am 31. August 2014 wählen die Sachsen sich einen neuen Landtag. Wenn das vielleicht auch nicht immer so scheinen mag, ist die Landespolitik bei den verschiedensten Fragestellungen zum Radverkehr entscheidend beteiligt: Wie viel Geld investiert der Freistaat in sein landesweites Radverkehrsnetz? Wie soll die Verknüpfung von Rad und Bahn organisiert sein? Welche Regelungen trifft die Bauordnung zur Organisation des Fahrradparkens? Welche Rolle spielt der Radtourismus im Marketing des Freistaats? Mit ihrer Stimme zur Wahl treffen Sie auch eine Entscheidung über diese und viele weitere Fragestellungen der sächsischen Radverkehrspolitik.

Zur Landtagswahl veranstaltet der ADFC Sachsen am 8. Juli 18:30 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof gemeinsam mit dem VCD ein verkehrspolitisches Wahlforum. Gäste auf unserem Podium sind die verkehrspolitischen Sprecher der Fraktionen im Sächsischen Landtag.

Klicken Sie hier für weitere Informationen

Heute hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass einem Radfahrer ohne Helm nicht automatisch eine Mitschuld an den Folgen eines Unfalls angelastet werden kann. Damit hebt der BGH das umstrittene Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig von Juni 2013 auf. Der ADFC hatte die Klägerin auf ihrem Rechtsweg unterstützt – und begrüßt die Entscheidung der Karlsruher Richter als Wiederherstellung der Rechtssicherheit.

Mehr dazu auf den Seiten des ADFC Bundesverbandes

Seit einigen Jahren boomt der Radtourismus in Deutschland. Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich: Genüsslich durch die Landschaft rollen, sich auf Berge hochkurbeln, Flusstäler genießen, und das alles aus eigener Körperkraft.

Am Beginn des Fahrradurlaubs steht für viele zunächst eine Bahnfahrt. Die Anreise mit der Eisenbahn hat für Radreisende gegenüber dem Auto einen entscheidenden Vorteil: Man muss mit dem Fahrrad nicht zum Startpunkt zurück, kann beliebig Strecken kombinieren und kommt mit der Kombination aus Bahn und Rad zum Schluss viel unkomplizierter durch die Lande, als wenn man sich immer noch Gedanken um sein Auto machen muss. Eigentlich.

Denn die Möglichkeiten zur Rad-Mitnahme in der Bahn sind begrenzt. Immer öfter heißt es für Bahnreisende mit Fahrrad: Hier kommt keiner mehr mit. In vielen Fernzügen werden inzwischen keine Fahrräder mehr mitgenommen. Dieser Trend passt so gar nicht zu der wachsenden Zahl von Fahrradurlaubern in Deutschland. Doch in manchen Regionen scheinen auch Verkehrsverbünde und Verkehrspolitiker etwas von dem Boom gehört zu haben.

Wie der Tagesspiegel berichtet, soll in Brandenburg auf bestimmten für Radtouristen bedeutsamen Linien ab 2015 ein Doppelstockwagen mitfahren, in dessen Unterdeck sich ein reines Fahrradabteil befindet. Auch im RE 3 zwischen Elsterwerda und Stralsund soll ab nächstem Sommer einer der fünf Doppelstockwagen im unteren Teil komplett für Fahrräder reserviert sein. Die Mehrkosten übernimmt dem Bericht zufolge das Land Brandenburg - aus wirtschaftlichem Eigeninteresse: Fahrradtourismus bringt Einnahmen.

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