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"Ein gestiegenes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein und stetig in die Höhe kletternde Spritpreise lassen immer mehr Leute vom Auto auf das Fahrrad umsteigen", äußerte Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD). "Deshalb wollen wir verstärkt Radwege fördern."

Für den nachträglichen Bau von Radwegen an Staatsstraßen werden in der Förderperiode 2007 – 2013, rund 11 Mio. € eingesetzt. Darüber hinaus hat sich die Staatsregierung auf ein Landesprogramm zur Förderung des kommunalen Radwegebaus in Höhe von 5 Mio. € pro Jahr geeinigt.

Jochen Böttcher, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Sachsen begrüßt, dass Geld für den Radverkehr bereitsgestellt wird, äußert aber auch Bedenken: "Was wir brauchen ist eine gesamtheitliche Förderung des Radverkehrs. Solange die meisten Kommunen dazu keine Konzeption haben oder wichtige Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrsklima ausblenden, können wir nicht zufrieden sein."

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit & ADFC Sachsen

Die Bahn verkauft ihre Fahrkarten am liebsten im Internet. Das ist kostengünstig, spart sie doch Mitarbeiter und teure Automaten. Umso erstaunlicher, dass man Fahrradkarten dort nicht erwerben konnte.

Auf der letzten Landesdelegiertenversammlung ist unser Vorstandsmitglied Michael Haase zurückgetreten. Zur Darstellung im letzten Radreport bittet er um eine Richtigstellung, der wir natürlich nachkommen.

Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellte Anfang 2008 eine umfassende Große Anfrage zu allen Themen des Radverkehrs an die Sächsische Staatsregierung. Die Antwort gibt einen guten und in großen Teilen ernüchternden Einblick über die Ziele der Politik in Sachen Radfahren und die Arbeit der sächsischen Verwaltung. Folgend eine Zusammenfassung und Bewertung aus unserer Sicht.

Seit kurzem präsentiert sich die Internetsuchmaschine für fahrradfreundliche Unterkünfte www.bettundbike.de nicht nur in neuem Outfit, sondern v. a. auch mit erweiterten Funktionen.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat das Ziel, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen und dadurch Gesundheit und Umwelt zu stärken. Dafür muss das Radfahren nicht nur Spaß machen, es muss auch sicher sein.

Eine Grundlage für die Sicherheit ist das regelgerechte Verhalten aller. Leider haben sich über Jahre sowohl bei Rad- als auch bei Autofahrern gefährliche Verhaltensweisen eingebürgert. So überholen viele Autofahrer ohne den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern, Radfahrer fahren häufig illegal auf Gehwegen, mitunter in der falschen Richtung. Viele Autofahrer schauen beim Abbiegen nicht nach Fahrrädern oder vergessen das Blinken, Radfahrer fahren ohne Beleuchtung durch die Nacht oder ignorieren rote Ampeln.

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