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Radweg Loebtauer StrWenn das Radwegenetz gut ausgebaut ist, wird das Rad auch bei Niederschlag genutzt, bei schlechter Infrastruktur hingegen ist das kaum der Fall. Wenn die Radinfrastruktur sicher und durchgängig ausgebaut ist, bleibt die Zahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege auch bei schlechtem Wetter relativ hoch. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Universität Münster. Der ADFC fordert deshalb den schnellen Ausbau der Radwegenetze, um das Ganzjahresradfahren zu fördern und die Städte von zu viel Autoverkehr zu entlasten.

Derzeit werden zahlreiche interessante Stellen zur Fahrradförderung neu ausgeschrieben. Gesucht werden, Tourismusexperten, Radverkehrsplaner, Juristen und andere, die sich in den verschiedensten Zusammenhängen mit Herzblut und Know-how der Förderung des Radverkehrs widmen wollen.

Fahrrad EinkaufWenn weniger Autos die Straßen in den Innenstädten unterwegs sind, bedeutet das weniger Lärm und Abgase. Aber reduziert sich mit der Zahl der Autos auch die Anzahl an Kunden, die an Hauptstraßen einkaufen? Oft wird von Einzelhändlern, Wirtschaftsverbänden und bestimmten politischen Parteien behauptet, weniger Autoverkehr sei schädlich für die lokale Wirtschaft. Doch ist das wirklich so? Das Londoner Verkehrsunternehmen Transport of London (TfL) ließ das Kaufverhalten von Fußgängern und Radfahrern im Vergleich zu Autofahrern analysieren und kam zum Schluss: Fahrradfahrer sind die besseren Kunden.

Schon jetzt hat das Nachbarbundesland fast dreimal so viele Bike&Ride-Anlagen wie SachsenBB vs SN BikeRide

Das Land Brandenburg macht Tempo beim Fahrradparken an Bahnhöfen. Bis 2030 will das Nachbarbundesland 21.470 neue diebstahlsichere Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen bauen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung. Schon jetzt verfügt unser nördlicher Nachbar über deutlich mehr Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen als der Freistaat Sachsen.

fkt2020Er ist der Zufriedenheitsindex für Deutschlands Radverkehr: Am 1. September startet die Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test 2020 des ADFC. Die Befragung ermöglicht es allen, die mit dem Rad unterwegs sind, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt zu bewerten. Mit der „Alltagsexpertise“ bekommen Kommunalpolitiker und Stadtverwaltungen einen Einblick, an welchen Stellen beim Radverkehr vor Ort Verbesserungsbedarf besteht.

Der Fahrradklima-Test ist die größte Untersuchung dieser Art weltweit und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2018 nahmen allein in Sachen über 10.000 Personen teil. In die Endauswertung des Fahrradklima-Tests kommt eine Stadt, wenn mindestens 50 Teilnahmen vorliegen.

Zum Fragebogen auf www.fahrradklima-test.de

Vergangenen Monat hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer mit der StVO-Novelle für mächtig Schlagzeilen gesorgt, als durch einen Formfehler plötzlich die Rechtmäßigkeit des gerade erst verabschiedeten Gesetzespaketes in Frage gestellt wurde. Die darauf folgende mediale Berichterstattung hat auch eher für noch mehr Verwirrung bei der Bevölkerung gesorgt als für eine Klärung. Was gilt aktuell, was nicht? Wann wird der StVO-Formfehler beseitigt sein und werden in dem Zuge einige der Änderungen (besonders in Bezug auf Strafen für überhöhte Geschwindigkeit) gleich wieder zurückgenommen? Fragen über Fragen.

Der ADFC-Bundesverband hat dazu in einem Dossier Stellung genommen.

Weitere Informationen zur StVO-Novelle finden Sie beim BMVI

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